Die Vorsorgestudie 2026 zeichnet ein eher angespanntes Stimmungsbild in Österreich: Das Vertrauen in eine ausreichend hohe staatliche Pension sinkt weiter deutlich. Drei Viertel der Befragten glauben nicht mehr daran, im Alter allein durch die staatliche Versorgung ihren Lebensstandard halten zu können, und viele rechnen sogar damit, über das Pensionsalter hinaus arbeiten zu müssen. Gleichzeitig wächst die Sorge vor Altersarmut – insbesondere bei Frauen, die sich mit dem staatlichen Pensionssystem überdurchschnittlich unzufrieden zeigen. Verstärkt wird diese Unsicherheit durch pessimistische Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität in den kommenden Jahren.
Die „Highlights“ der Vorsorgestudie 2026
- 90% der Befragten schätzen „finanzielle Vorsorge“ als sehr bzw. eher wichtig ein
- Im Durchschnitt werden 225€/Monat zur Seite gelegt. Männer sparen 265€ im Monat, Frauen 179€.
- 40% geben an, das eigene Risiko für Altersarmut als hoch einzuschätzen.
Gleichzeitig zeigt die Studie aber auch eine positive Entwicklung: Private Vorsorge gewinnt massiv an Bedeutung und erreicht einen neuen Höchstwert. Neun von zehn Befragten messen ihr einen hohen Stellenwert bei und investieren trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen im Schnitt beachtliche 225 Euro pro Monat. Neben klassischen Sparformen gewinnen auch Wertpapiere, Fonds und Lebensversicherungen an Attraktivität. Die Bereitschaft, frühzeitig Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen, ist hoch – ebenso der Wunsch nach mehr Transparenz und besserer Planungssicherheit. Damit liegt in der wachsenden Vorsorgebereitschaft eine wichtige Chance, den Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv zu begegnen.
Uns liegt das Thema rechtzeitige Altersvorsorge im Bezug auf unsere Kundinnen und Kunden sehr am Herzen. Wir informieren uns und tauschen uns auch gerne mit Ihnen zu diesem Thema aus.
Hier der Link zur Studie:
https://www.wienerstaedtische.at/unternehmen/presse/pressemeldungen/detail/vorsorgestudie-2026.html